Am Anfang standen zwei Dinge.
Das eine ist die Faszination eines Mannes für die schnellen Sportwagen aus Zuffenhausen.
Das andere ist der Traum eines Mannes das schnellste Auto der Welt zu bauen.
Jan Fatthauer ist der Mann, der aus seiner Leidenschaft für Sportwagen der Marke Porsche und aus seinem Traum das schnellste Auto der Welt zu bauen, sein eigenes Unternehmen geschaffen hat.
Die 9ff Fahrzeugtechnik GmbH in Dortmund
Doch niemand baut das schnellste Auto der Welt aus dem Nichts heraus. Am Anfang steht eine fundierte Ausbildung um sich so das notwendige Basis Wissen für ein so ehrgeiziges Ziel anzueignen. Herr Fatthauer legte den Grundstein für seinen späteren Erfolg durch ein Studium der Fahrzeugtechnik. Als Diplom Ingenieur der Fahrzeugtechnik arbeitete er dann mehrere Jahre bei renommierten Tunern.
Im Jahr 2001 war es dann endlich soweit. Jan Fatthauer gründet in Dortmund die 9ff Fahrzeugtechnik GmbH. Die Jagd nach Rekorden begann.
Mit dem 9ff T6 erreichte Jan Fatthauer im Mai 2004 auf dem Hochgeschwin- digkeitskurs in Nardo eine Höchstgeschwindigkeit von 372 km/h. Damit erwirbt 9ff den Titel „schnellster Porsche in Nardo“.
Noch im Dezember desselben Jahres fährt Jan Fatthauer wiederum in Nardo mit einem 9ff V400 die Höchstgeschwindigkeit von 388 km/h und hat damit das schnellste Straßen zugelassene Fahrzeug der Welt gebaut. Ein Traum ist eigentlich in Erfüllung gegangen. Wäre da nicht die magische Zahl 400. Und eben diese magische Geschwindigkeitsmarke von 400 km/h gilt es noch zu nehmen.
Auf dem Weg dahin baut 9ff auch noch das schnellste Straßen zugelassene Cabriolet und das schnellste Fahrzeug mit Alternativtreibstoff.Mit dem offenen 9ff TRC-85 erreicht Jan Fatthauer im September 2006 die Höchstgeschwindigkeit von 380,5 km/h. Und holt sich damit den Geschwindigkeitsrekord für das schnellste Straßen zugelassene Cabriolet.
Den Geschwindigkeitsrekord für Fahrzeuge mit Alternativtreibstoff mit einer Höchstgeschwindigkeit von 347 km/h stellt 9ff im Oktober 2008 mit dem 9ff CT78 auf. Treibstoff ist das umweltfreundliche Bio-Ethanol. Dieses Fahrzeug basiert nicht wie die anderen Rekordfahrzeuge aus dem Hause 9ff auf der klassischen 911 Baureihe aus dem Haus Porsche. Basis ist hier diesmal der Porsche Cayman .
Überhaupt liegen Jan Fatthauer trotz der Jagd nach Leistung und Rekorden auch die Aspekte der Umwelt und der immer knapper werdenden Ressourcen am Herzen. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Fernsehsender VOX und dem Format „auto motor und sport tv“ wird bei 9ff ein serienmäßiger VW Golf V mit einem 1.9 TDI Motor zu einem Niedrigenergiefahrzeug mit einem Verbrauch von durchschnittlich 3 Liter auf 100 Km umgebaut.
Ein Ziel bleibt. Mit einem Straßen zugelassenen Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h zu erreichen. Auch hier geht Jan Fatthauer seinen ganz eigenen Weg. Fahrzeugtuning allein reicht ihm an dieser Stelle nicht mehr. Er will die 400 km/h Marke mit einem komplett eigenen Fahrzeug erreichen. Das Konzept des 9ff GT9 wird von ihm aufgestellt und in jahrelanger Entwicklung, Erprobung und nach ausgiebigen Testfahrten realisiert. Der 9ff GT9 als erstes eigenes Fahrzeug ist fertig. 9ff wird daraufhin vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) offiziell als Fahrzeughersteller, sogar mit einem eigenen vorreservierten Nummernkreis, anerkannt.
Am 10. April 2008 ist es dann endlich soweit. Der 9ff GT9 erreicht auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Papenburg die Höchstgeschwindigkeit von 409 km/h. Offiziell gemessen und bestätigt per GPS System und unter den Augen der internationalen Presse. Der 9ff GT9 ist damit im Jahr 2008 offiziell das schnellste Straßen zugelassene Fahrzeug der Welt.
- Die von 9ff getunten Fahrzeuge sind in Ihrem Handling und in Ihren Fahreigenschaften absolut Alltags- und Straßentauglich. Es sind keine Fahrzeuge, die nur noch auf Rennstrecken bewegt werden können – es sei denn, der Kunde verlangt es. So ist die Presse auch immer wieder überrascht und erstaunt wenn 9ff zu den entsprechenden High Speed Veranstaltungen und Testfahrten ihre Wettbewerbsfahrzeuge auf eigener Achse zum Zielort bewegt. Ein 9ff TR1000, immerhin ein auf über 1000PS getunter Porsche von 9ff, hat im Oktober 2009 die knapp 2500 km lange Strecke nach Nardo in Italien (und natürlich zurück) auf eigener Achse zurück gelegt. Um dann in Nardo, 9ff typisch, das schnellste Auto dieser Veranstaltung zu werden. Auto Bild sportscar (Ausgabe 1/2010) schreibt lapidar dazu: „Alles wie immer: Nicht zum ersten Mal stellt 9ff das schnellste Fahrzeug bei einer Highspeed-Veranstaltung.“
- Die durchschnittliche Lebensdauer der von 9ff veredelten Motoren entspricht denen der Serienmotoren. Das ist absolut nicht selbstverständlich. Immerhin erfolgt eine Leistungssteigerung, je nach gewählter Leistungsstufe, auf mehr als das Doppelte gegenüber den Serienmotoren. Möglich ist dieses nur durch absolute Präzision beim Bau der 9ff Aggregate sowie durch ein umfassendes theoretisches und praktisches Wissen. Durch viele, viele Erprobungen, Versuche, unzählige Testkilometer auch unter schärfsten Bedingungen und unter Anwendung modernster Technologien sowie hochwertigster Materialien und Komponenten. Nur so entsteht ein Motor, der in Sachen Lebensdauer dem Serienaggregat in Nichts nachsteht.
Im Mittelpunkt jeder Veredelung stehen bei 9ff die Bedürfnisse und Ziele des Kunden. Am Anfang steht immer die Frage, welche Ziele verfolgt der Kunde mit seinem Fahrzeug. Ist der Fokus auf reine Höchstgeschwindigkeit, auf eine perfekte Rundstreckentauglichkeit oder auf optimale Beschleunigungs- werte gerichtet. Das Ziel ist entscheidend. In Abhängigkeit davon wird die Motorleistung, die Getriebeübersetzung, die Fahrwerksabstimmung, die Bremsentechnik und die Aerodynamik gewählt und perfekt aufeinander abgestimmt. Zahlreiche Möglichkeiten der Gewichtreduzierung, wie der Austausch der Türen, des Daches und der Motorhaube gegen Leichtbauteile sowie eine konsequente Gewichtersparnis im Innenraum gehören ebenfalls zum Angebot von 9ff.
Doch Kraft und Performance ist nur die eine Seite von 9ff. Auf der anderen stehen Ästhetik und Individualität. Dem folgend bietet 9ff ein komplettes Individualisierungsprogramm für fast alle Porsche Modelle an. Angefangen von 9ff Leichtmetallfelgen über komplette Aerodynamik Kits bis hin zu individuellen Innenraumgestaltungen nach Kundenwunsch.
Ende 2009 feierte 9ff mit dem 9ff Speed9 die Weltpremiere ihres zweiten eigenen unabhängigen Fahrzeugs und damit wurde eine weitere Vision von Jan Fatthauer Realität. Beim 9ff Speed9 handelt es sich um einen klassischen Roadster mit einer gekürzten Frontscheibe und einer betont flachen Fahrzeug Silhouette. Der 9ff Speed9 steht ganz in der Tradition des legendären Porsche 356/1 500S Speedster aus dem Jahre 1955 und der späteren Kleinserien des Porsche 911 Speedster (1989) sowie des Porsche 964 Speedster (1993).
Auch der 9ff GT9 bleibt nicht auf dem einmal erreichten Stand stehen. Als Weiterentwicklung zum 9ff GT9-R mit wahlweise 750, 987 oder 1120 PS ist der Supersportwagen zu haben. Doch beeilen Sie sich, von diesem exklusive Fahrzeug werden weltweit lediglich 20 Stück gebaut. Jedes Fahrzeug wird ganz individuell den Wünschen des jeweiligen Käufers angepasst. Jedes Fahrzeug ist absolut einzigartig.
Neben der spektakulären Vorstellung des 9ff Speed9 konnte sich Firmenchef Jan Fatthauer gegen Ende des Jahres 2009 noch über zwei weitere Rekorde aus dem Hause 9ff freuen.
Mit gemessenen 311 km/h Höchstgeschwindigkeit holte sich der VW BUS TH2 RS des Tuners Sven Thomsen den Titel „Schnellster Van“. Technologiepartner sowie Entwickler und Lieferant des Motors und des Getriebes ist die 9ff Fahrzeugtechnik GmbH. Wer die physikalischen Gegebenheiten des Luftwiderstandes, in Beziehung zur Luft verdrängenden Fläche und zur Geschwindigkeit kennt, kann in etwa erahnen, welche ingenieurtechnische Meisterleistung es erfordert einen Motor zu konzipieren und zu bauen, der einem Bus eine Höchstgeschwindigkeit von 311 km/h ermöglicht.
Zu Guter letzt gab es knapp 2 Wochen später für den 9ff TR1000 auch noch den Titel schnellster 911 Porsche weltweit. Auf dem Rundkurs in Papenburg erzielte dieses Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 392 km/h. So schnell war noch kein anderer 911 Porsche vor ihm.
Wer Jan Fatthauer kennt weiß aber auch, dass er sich nicht auf dem bereits Erreichten ausruht. Zu Beginn des Jahres 2010 wurde von 9ff der Bi-Turbo Umbau auf Basis des neuen Porsche GT3 oder GT3RS vorgestellt. Die 9ff GTurbo Fahrzeuge gibt es in den Leistungsstufen 750, 850 oder auch 1000 PS. Die ersten Leistungsstufen für den neuen Direkteinspritzer Porsche Turbo hat 9ff auch bereits schon entwickelt und in ihr Produktportfolio aufgenommen.
Auch für das Jahr 2010 hat 9ff sich wieder Großes vorgenommen. Zahlreiche Veranstaltungen und Pressetermine sind bereits vorgemerkt und reserviert. 9ff wird auch im Jahr 2010 wieder von sich reden machen. Seien Sie gespannt!







